Wyoming 2017 – Anreise

Coming to Casper, Wyoming from our home town near Frankfurt is a pretty long trip. We started aroung 8 am in Germany. We took our car to a train station, went by train to Frankfurt Airport and flew to Denver, Colorado. From there a shuttle bus took as few miles to our rental car station and five hours later we arrived by car in Casper at 11 pm local time. That’s a full day of travel…

Die Reise hat begonnen! Acht Uhr Start, mit dem Auto nach Rodgau, von dort mit der S-Bahn zum Flughafen. Die übliche Runde durch Zoll/Pass/Gepäckkontrolle. Diesmal mit dem Highlight einer zusätzlichen Rucksack-Kontrolle auf „spezielle“ Substanzen, die der Gaschromatograph entdeckt hatte.

Natürlich hatte ich weder Sprengstoffe noch Drogen dabei, allerdings zwei belegte Brote mit Raclette-Käse, die bei der Wärme am Flughafen schon ein gewisses Aroma entwickelt hatten. Ich vermute, dass diese Ausdünstungen das Messgerät zum Anschlag gebracht hatten… 🙂

Der Gepäckprüfer und die herbeigerufenen Polizisten waren aber sehr nett und die Sache war dann auch schnell erledigt. Merke: Bei Fernflügen nur noch geschmacklosen Gouda-Käse auf der Stulle!

Der Flug wie immer sehr lange mit fast 10 Stunden, aber angenehm und keine besonderen Turbulenzen oder schwierige Mitflieger. Bei der Ankunft in Denver durch die mehrfachen Kontrollen. Nach der langen Zeit unterwegs ist das natürlich nicht so begeisternd, hat aber dann auch alles gut und recht schnell geklappt. Denver dürfte im Vergleich zu den großen internationalen Flughäfen wie Atlanta oder Chicago auch etwas relaxter sein, auf jeden Fall ist der Flughafen noch recht überschaubar. Jedenfalls haben wir alle Fingerabdrücke der Welt dort hinterlegt.

Im Flughafen selbst gibt es keine Mietwagenstation (mehr), sondern man fährt mit einem Shuttle-Bus des jeweiligen Anbieters zum Schalter/Parkplatz etwas außerhalb.

Und von dort ging es dann um sechs Uhr Abends (Colorado-Zeit) auf die Straße nach Norden, ca. 470 km bis Casper. Das Gewitter das am Flughafen über uns hinwegzog (s. Foto oben), hatte sich schon weitgehend gelegt und wir hatten noch recht schöne Blicke auf die Rocky Mountains im Abendhimmel. Fotos leider keine, weil es dort keine richtigen Parkmöglichkeiten entlang der Straße gibt. Das erste Drittel der Fahrt auf der I-25 ist ansonsten noch recht langweilig, man fährt durch noch eher dicht besiedeltes Gebiet bis ungefähr Fort Collins. Danach beginnt dann eigentlich die „richtige“ Prärie, und auch wenn das nicht unbedingt spektakulär ist, sind die Hügel und gelegentliche „Creeks“ und auch ein paar Felsformationen doch schön zum Ankommen für unseren Urlaub hier. Hier ist auch bald die Staatengrenze und man fährt an Cheyenne, der Hauptstadt von Wyoming vorbei.

Jetzt wurde es dann doch so langsam Nacht, und die letzten zwei Stunden bis Casper waren wir im Dunkeln unterwegs. Trotz Müdigkeit gemütliches Fahren mit kaum Verkehr bei 75 – 80 mph Geschwindigkeit. Wir hatten auch Glück, dass es kaum Wind auf der Strecke gab (was hier eigentlich fast der Normalfall ist).

Und öfters Hinweistafeln, dass diese Woche Donnerstag auf Freitag mit Schneefall und schlechten Sichtverhältnissen zu rechnen ist..

Ja, wir sind in Wyoming angekommen!

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