Wyoming – somethin‘ about… (II)

Here’s a summary of our preparations for our Wyoming stay. We’ll be flying in two days and are excited to visit soon! The photo is again taken by my father in 1978. It’s the Excelsior Geyser Runoff in Yellowstone near the Firehole River. Soon I’ll be there to take new photos and remember the times travelling together with my parents!

Nur noch zwei Tage bis zum Abflug.  Ich möchte hier ein bisschen was zu unserer Reiseplanung berichten und warum sich Wyoming als Reiseziel sehr lohnen kann. Von Wyoming weiß man bei uns in der Regel sehr wenig. Der Yellowstone National Park ist natürlich weltweit bekannt und liegt für viele USA-Besucher auf der Route. Ich war als Jugendlicher zwei mal mit meinen Eltern dort, und ich kann aus meiner Erinnerung nur bestätigen dass es sich definitiv lohnt!

Generell gilt für diesen und andere bekannte National Parks (Grand Canyon, Yosemite), dass es durchaus ordentliche Massen sind, die sich um die Visitor Centers und die Hauptaussichtspunkte tummeln. Man sollte sich davon keinesfalls abschrecken lassen, sondern ein bisschen Zeit für mindestens eine kleine Wanderung mitbringen. Gefühlt sind in 500 m Entfernung vom Parkplatz schon 98 % der fußlahmen Selfie-Touristen verschwunden und man kann selbst in der Nähe z.B. des Old Faithful die wundervolle Natur in Ruhe genießen (Hinweis: Für Menschen, die sich tatsächlich nicht weit bewegen können, Rollstuhlfahrer etc., wird in USA in Richtung barrierefreiheit ziemlich viel getan! Trotzdem natürlich ggf. vorher gut informieren). Sehr empfehlenswert ist auch, sich auf einen der Trails zu begeben, die in weniger erschlossene Gebiete führen. Im Yellowstone wäre dies z.B. der ca. 4,5 km lange Wanderweg zum Monument Geyser Basin oder der Aufstieg zum Mount Washburn. Hier trifft man kaum Menschen und kann die Stille und Weite der Natur ausführlich genießen, auch wenn das Ziel etwas weniger spektakulär ist als einige andere Geysir-Gebiete etc.. Entsprechendes gilt natürlich für andere National Parks.

Gerade beim Yellowstone Park lohnt es sich, vorab ein wenig über Geologie, Pflanzen- und Tierwelt etc. zu lesen. Auch vor Ort in den Visitor Centers gibt es meist schöne Literatur, auch kleine Heftchen die durchaus ins Fluggepäck passen. Zur Geschichte der Indianer und der Besiedlung des „Wilden Westens“ gibt es ebenso spannende Einführungen. Und damit wird auch der ganze Bundesstaat Wyoming, der erst einmal als vielleicht etwas gemütlicher, langweiliger Cowboy State mit viel Prärie erscheinen mag, zu einem hochinteressanten Reiseziel.

Denn neben dem Yellowstone und den tollen Grand Tetons südlich davon, sowie vielleicht noch dem Devils Tower (bekannt aus dem Film „Unheimliche Begegnungen der dritten Art“) gibt es in diesen großen Weiten viele weitere absolut sehenswerte Orte sowie liebenswerte Menschen. Davon werde ich dann in den nächsten Wochen ausführlicher berichten.

Natürlich ist man in Wyoming auf ein Auto angewiesen. Grundsätzlich empfehlenswert sind die Scenic Byways und Backways…, die viele tolle Landschaften und historische Stätten erschließen. Und neben den geplanten Besuchen z.B. von National Parks kann ich für Wyoming (und andere Bundesstaaten) einfach empfehlen, solche Routen zu fahren und sich von den vielen „kleinen“ Naturwundern, Geisterstädten, Landschaften und Menschen denen man dabei begegnet überraschen zu lassen.

Übrigens sollte man auch noch die Jahreszeit für einen Besuch berücksichtigen. Wyoming ist bekannt für teilweise extrem heftige Winde und eiskalte Winter. Auch die großen Interstates werden hier durchaus mal gesperrt. Einige der Pässe und Byways erreichen luftige Höhen und werden teils erst Ende Mai geöffnet. Mai bis Juli ist – je nach Höhenlage – wiederum Frühling, es gibt wunderschöne Blüten und Blumenwiesen zu sehen, und auch die Prärie ist vielleicht nicht ganz so braun oder grau wie später im Sommer. Oben in den Bergen muss man zu allen Jahreszeiten mit Kälte und Schnee rechnen, d.h. ein bisschen wetterfest sollte man auf jeden Fall packen. Um so mehr natürlich, wenn man viel Outdoor-Aktivitäten in den Bergen plant. Im Herbst wird es dann aber auch weiter unten schnell mal sehr kalt und erste Schneestürme lassen nicht lange auf sich warten.

Bei den Reiseplanungen waren mir Karten, Flyer und Bücher von meinen Eltern, die viele Reisen in Wyoming gemacht haben,  eine große Hilfe. Dazu natürlich Google Maps und Google Earth sowie diverse Webseiten. Ein paar davon, die in unsere Planungen eingeflossen sind, möchte ich hier kurz erwähnen:

Wyoming Road Conditions: http://www.wyoroad.info
Viele Webcams der Straßen, und Infos ob bzw. wann Straßen geöffnet/gesperrt sind

Beautiful Byways: http://www.onlyinyourstate.com/wyoming/byways-in-wy-for-scenic-drives/
Fotos und Beschreibungen für einige der erwähnten Byways

11 Picturesque Places: https://www.buzzfeed.com/uwyo/perfect-picturesque-places-in-wyoming-for-any-outdoor-enthus?utm_term=.dhzyK713r5#.iq9EMR31zA
Einige Anregungen zum selber Weiterforschen

Blog Galenbeck: http://www.galenbeck.de
Ein Fotoblog der Familie Galenbeck, die häufig USA bereist mit tollen Fotos und schönen Tipps und Reisebeschreibungen – nicht nur Wyoming!
(Danke für den Dubois-Tipp!)

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